Die Europabrücke

Die Balduinbrücke

Die Eisenbahnbrücke

Die Staustufe

Ehrenmahl auf dem Lützeler Friedhof auf dem Bodelschwingh.

Die Inschrift:

ZU EHREN UNSERER TOTEN
 
DIES DENKMAL VON STEIN
STEHT FÜR DAS DENKMAL
IM HERZEN ALLER BÜRGER
VON KOBLENZ-LÜTZEL
 

Grabmahl des General Marceau auf dem Franzosenfriedhof

Der Maifelder Hof 1948 und nach der Renovierung im Jahr 2005

Markant steht der Maifelder Hof an der Ecke gegenüber der Balduinbrücke in Koblenz als Wahrzeichen des Stadtteils Koblenz/Lützel. Das ursprünglich als Hotel mit Gaststätte errichtete Gebäude ist im Krieg fast unversehrt geblieben und diente in den Nachkriegsjahren vielen ausgebombten Lützelern als improvisierte Unterkunft. Die zu Wohnungen umgebauten Räumlichkeiten wurden im Laufe der Jahre immer wieder einzeln saniert, leider auch auf Kosten originaler Bausubstanz. Das auf 1906 datierte unter Denkmalschutz stehende Eckhaus in der Neuendorferstr. 1-3 konnte nach 5-jährigem Leerstand im Sommer 2001 wieder bezogen werden. Dass dieses Gebäude heute als Mietobjekt mit mehreren Wohneinheiten und Gewerberäumen mit hohem wohnlichen Komfort genutzt werden kann, ist u.a. der engagierten Diplom-Ingenieurin Daniela Merz-Balmes von der Firma Planbau Merz-Hellinger GmbH/Koblenz zu verdanken. Das von ihr im Vorfeld erstellte Sanierungskonzept zielte auf eine Instandsetzung ab, deren minimale Eingriffe in die Bausubstanz einen relativgeringen finanziellen Aufwand verlangten. Aufgrund des plausiblen und ausführlichen Sanierungskonzeptes war es möglich, private Investoren zu gewinnen und somit eine hochwertige Immobilie in bester Lage mit Blick auf die Mosel vor dem Abriss zu retten. Hierbei schaffte die Kombination von Wohn- und Gewerberäumen einen zusätzlichen Anreiz für die Investoren. Des weiteren konnte durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege eine denkmal pflegerische Abschreibung nach § 7i des EStG garantiert werden. Ziel der Sanierung war der Erhalt des äußeren Erscheinungsbildes durch möglichst geringen Substanzverlust, wobei jedoch einzelne Bauteile in historischer Formensprache ergänzt werden mussten. Die Fassade wurde nach Vorgabe der Denkmalpflege mit Mineralfarbe gestrichen und brauchte nur an einigen Stellen mit Putz bei gearbeitet zu werden. Die bei der letzten Farbfassung farblich abgesetzten Ornamente wurden in dem Farbton der Wandflächen gestrichen. Die so gestaltete Fassade sollte hiermit in Anlehnung der zur Erbauungszeit üblichen Fassadengestaltungen monochrom gefaßt werden. Die Wohngeschosse erhielten neue in ihrer Formgebung dem 19. Jh. entsprechende Holzfenster. Die Fenster im Untergeschoss wurden neu verglast und blieben bis auf den jetzt neuen Eingang zu einem Gewerberaum erhalten. Alle Eingänge zu den Gewerberäumen erhielten neue Türen. Auch wurden die Dielenböden größten teils erhalten, ergänzt, abgeschliffen und neu versiegelt. Da die Holzbalkendecken nach Entfernung der abgehängten Konstruktion starke Risse im Putz aufwiesen, mussten sie wieder abgehängt werden. Die Zwischenräume dienten somit der Verlegung von Leitungen für Elektro, Sanitär und Heizung. Um eine bessere Belichtung zu erreichen, wurden leichte Bimstrennwände entfernt. Das Haus in Koblenz/ Lützel ist ein schönes Beispiel für den Wirkungsgrad persönlichen Engagements und der Kooperation aller an einem Denkmalobjekt Beteiligten, ein erhaltenswertes Objekt vor dem Abriss zu retten und es im Gegenzug einer unserem heutigen Standard entsprechenden Nutzung zuzuführen.

Grundschule Lützel

Naherholungsgebiet in Lützel, der Volkspark auf dem Bodelschwingh

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